40 Tipps und Wege zu einem dauerhaften passiven Einkommen

Du möchtest dir neben deinem 9 to 5 Job ein zusätzliches passives Einkommen aufbauen und suchst nach Ideen und Quellen? 

Du suchst alternative Anlagemöglichkeiten um mit deinem Vermögen passives Einkommen zu generieren, im Zeitalter von Niedrigzinsen ? 

Dann bist du hier richtig! 

Was ist überhaupt ein passives Einkommen und wie funktioniert das mit dem passiven Einkommensströmen? 

Nachfolgend stelle ich dir 45 verschiedene Möglichkeiten vor, um passives Einkommen zu generieren. Wenn möglich, verweise ich auf Quellen wo du dich näher über die jeweiligen passive Einkommensart informieren kannst! Ich hoffe, dich inspirieren diese Ideen und Möglichkeiten um für dich einige passive Einkommensmöglichkeiten zu entdecken!  

Was ist ein passives Einkommen? 

Der Begriff passives Einkommen wird oft etwas für Werbezwecke missbraucht! 
So nach dem Motto, kauf dir mein Produkt, damit generierst du in sehr kurzer Zeit ein passives Einkommen von x.xxx Euro im Monat und mußt nie wieder arbeiten.
 
Da muß ich dich enttäuschen, so ein Produkt gibt es nicht. 

"Passiv" bedeutet in dem Zusammenhang, dass du einen Einkommens- bzw. Geldfluß erhälst, ohne dafür Zeitgleich deine Arbeitsleistung zur Verfügung zur stellen. Klassische Beispiele von passiven Geldflüssen sind z.B. Mieteinnahmen oder Zinseinkünfte. Passives EInkommen setzt immer voraus, das du vorher eine Arbeitsleistung erbracht hast um dann nach einer gewissen Zeit ein passives Einkommen zu erzielen. 

Das ist der große Unterschied zu aktiven Einkommen, hier bekommst du für deine Arbeitsleistung ein Entgelt, z.B. dein Gehalt für dein Job oder dein Beratungshonarar pro Stunde als Coach. Du tauscht hier quasi Zeit gegen Geld!

Schauen wir uns zwei Beispiel für passives Einkommen an:

  • Du sparst durch deinen Job über einige Jahre eine gewisse Summe an Geld und kaufst davon eine Wohnung, die du dann vermietest. Die Mieteinnahmen sind dann deine passive Einkommensquelle. 
  • Du erstellst eine Blog bzw. Webseite über ein bestimmtes Nischenthema. Nach einer gewissen Zeit erzeugst du, wenn du es gut machst, Einnahmen mit dem Blog!
    Diese Einnahmen fließen auch, wenn du nicht täglich an dem Blog arbeitest.    

Es wird bei den Beispielen aber auch deutlich, dass es bei den meisten passiven Einkommensarten auch immer, ein mehr oder weniger hoher Zeitaufwand nötig ist, auch wenn passive Einkommensquellen schon fließen. 

Das wäre z.B. bei Mieteinnahmen, der Kontakt zum Mieter, den Besuch einer Eigentümerversammlung, Kontakt zur Handwerkern, etc.   

Wie kann ich passives Einkommen aufbauen?

Im Prinzip stehen dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung, um ein dauerhaftes passives Einkommen aufzubauen:

  • Mit deiner Arbeitskraft, wie z.B. den Aufbau eines Blogs bzw. Webseite. 
  • Mit deinem Vermögen (Geld), wie z.B. der Kauf und Vermietung einer Immobilie  oder Gewinne durch Aktien, etc. 

"Geld ist geil wie ein Bock und scheu wie ein Reh"  
Franz Joseph Strauß

Der Aufbau von passiven Einkommen ist zwar meist nicht von heute auf Morgen zu schaffen, dafür sind viele passive Einkommensquellen sehr stabil und bieten ein dauerhaftes Einkommen, dann nach der Aufbauphase, nur noch mit geringen Arbeitsaufwand.  

Vorteile von passiven Einkommen

Warum lohnt sich denn nun der Aufwand um ein passives Einkommen, oft neben deinem 9 to 5 Job, aufzubauen? 

Warum kümmere ich mich,  z.B. als Coach nicht nur darum, den Wert meiner Arbeitskraft zu steigern um höhere Stundensätze verlangen zu können?

Aus meiner Sicht bietet passives Einkommen gleich mehrere Vorteile: 

  • Ich werde ein Stück unabhängiger, wenn ich einen Teil meines Einkommens unabhängig von meiner Arbeitsleistung erzielen kann. Dies ist besonders wichtig für Freiberufler, Selbständige, die z.B. bei längerer Krankheit kaum noch Einkommen durch ihr aktive Arbeit erzielen können! Als Angestellter kann ich meine zusätzliche passive Einkommensquelle dazu nutzen, mir mehr Dinge zu leisten ohne Mehrarbeit oder auch im Job kürzer zu treten!
     
  • Passives Einkommen ist skalierbar, weil ich ja unabhängig vom Faktor Zeit werde! Du kannst mit aktiven Einkommen max. 9-10 h am Tag arbeiten und dafür bekommst du einen gewissen Tages- oder Stundenlohn. Das passive Einkommen ist dagegen nicht begrenzt, wenn du z.B. Online Kurse verkaufst, ist der Zeitaufwand fast der gleiche, egal ob du 10 oder 100 Kurse im Monat verkaufst. Auch ist der Zeitaufwand ähnlich, ob du nun 10.000 oder 100.000 € in eine Geldanlage investierst, die Erträge sind aber in beiden Fällen 10 mal so hoch!  
  • Unabhängig vom Faktor Geld, bietet dir ein passives Einkommen auch mehr Freiheiten! Du bist nicht an einen festen Ort gebunden, bzw. mußt jeden Morgen zur Arbeit fahren und du kannst bei entsprechenden vorhandenen passiven Einkommensquellen auch einfach weniger arbeiten! 

Nachfolgend findest du ca. 14 Tipps und Wege um ein passives Einkommen zu generieren. Für einige passive Einkommensideen benötigst du Kapital für andere "nur" Arbeitszeit!   

1. Mieteinnahmen aus Immobilien - der Klassiker unter den passiven Einkommen

Ein passives Einkommen aus Immobilien zu erzielen, ist bei uns sehr beliebt! 

Dabei meine ich hier jetzt den klassischen Immobilieninvestor der eine Wohnung oder Haus kauft um langfristig daraus Mieteinnahmen zu erzielen. 
Es gibt natürlich auch noch anderen Formen, z.B. Immobilien zu kaufen, zu sanieren und dann wieder zu verkaufen oder Mischformen aus beiden. Das ist dann aber kein reines passives Einkommen mehr, sondern ein Businessmodell, wo du auch aktiv mitarbeiten solltest.    

Wenn du z.B. eine Wohnung oder ein Mehrfamilienhaus erwirbst, solltest du aus meiner Sicht folgende Dinge beachten. 

Du solltest über ein festes Nettoeinkommen von mindestens 2000,- € verfügen, um überhaupt eine Finanzierung einer Bank zu erhalten. Beachte beim Kauf unbedingt, das du gut 10% des Kaufpreises für Steuern, Notar und Makler aufbringen mußt. Das Eigenkapital sollte mindestens 10-20% des Kaufpreises betragen, je mehr, je niedriger die Zinsen der Bank.  

Was auch oft unterschätzt wird, ist das es zu Mietausfällen und Reparaturen kommen kann, bei deiner Immobilie. Du solltest deshalb auch Rücklagen besitzen oder schnell aufbauen. 

Generell bieten Immobilien gute Chancen um sich ein passives Einkommen aufzubauen, Voraussetzungen hierfür ist aber etwas Kapital und ein festes Einkommen. 

Sehr gute Informationen generell zum Aufbau von Immobilienvermögen findest du im You-Tube Kanal und auf der Homepage von ​Alex Fischer.


2. Zinsen von Festgeld oder Sparkonten - die nicht mehr zu empfehlende passive Einkommensquelle!  

Früher waren Zinsen von 4-6 % auf Festgeldkonten normal und eine sinnvolle passives Einkommensquelle für viele Sparer. 
Man brauchte sich um nichts zu kümmern und bekam am Ende des Jahres die Gutschrift der Zinsen auf's Konto. Es war das perfekte Modell um sich langfristig passives Einkommen aufzubauen. 
Die Zeiten sind leider vorbei und werden m.E. auch schon, vor dem Hintergrund der enormen Staatsverschuldungen, nicht so schnell wiederkommen. 

Bei derzeitigen Zinssätzen von 0,5 - 1% liegst du immer unter der Inflationsrate und deshalb ist dies leider kein passives Einkommen mehr, sondern ehr das Gegenteil!  

Deshalb würde ich hier nur noch Geld für Rücklage, Urlaubsansparungen, etc. anlegen, aber nicht um um passiv Geld zu verdienen. 

3. Dividenden aus Aktien - die langfristige passive Einkommensquelle

Dividenden sind letztlich Gewinnbeteiligungen von Unternehmen und werden pro Aktie einmal im Jahr ausgeschüttet. Ob Dividenden gezahlt werden, wird jedes Jahr vom Unternehmen neu festgelegt und ist natürlich abhängig von der Gewinnsituation des Unternehmens. 
Die Zinssätze der Dividenden bewegen sich meist zwischen 4-6%. 

Bei dieser Anlageform ist zu beachten, das natürlich der Aktienkurs selber starken Schwankungen unterliegen kann. Du solltest daher dich schon mit Aktien bzw. der Börse auskennen bzw. entsprechende Berater zur Verfügung haben. Ich sehe diese Form als langfristige passive Einkommensquelle, gut geeignet. 

Nachfolgend einige Dividendenstrategien aus einem bekannten YouTube Geldanlagekanal, als Anregung: 

4. Privatkredite vergeben - die neue Art des passives Einkommens

Seit einigen Jahren gibt es Online Plattformen auf denen sich Kreditsuchende unabhängig von einer Bank Geld leihen können. Das besonders daran ist, das dieses Kapital von Privatanlegern zur Verfügung gestellt wird. Du kannst also als Anleger praktisch anderen Kreditsuchenden einen Kredit gewähren und dafür bekommst du natürlich Zinsen (P2B). Die Auszahlung und Abwicklung der Zahlungen übernimmt eine Bank im Hintergrund, von daher ist dein zeitlicher Aufwand sehr gering. 

Die Kreditsuchenden werden dabei in verschiedene Risikoklassen unterteilt, je höher das Risiko für den Anleger, desto höher die Zinsen. 
Die Zinssätze bei Auxmoney liegen z.Z. zwischen 2,5 und 8 % je nach Risikoklasse. Die Mindestanlagesumme geht schon ab 25 € los. 

Klassiche deutsche P2P Anbieter sind :

TIPP: Streue deinen Anlagebetrag auf verschiedene Risikoklassen und Kreditsuchende, somit kannst du auf Dauer eine Gesamtrendite von ca. 5% bei dieser Anlageform erreichen.  

5. Beteiligung an Immobilien - eine neue passive Einkommesquelle 

Ähnlich wie bei den Online-Plattformen für Privatkredite, gibt es seit einiger Zeit auch die Möglichkeit sich online an verschiedenen Immobilienprojekten zu beteiligen. Die Mindestanlagesummen sind hier etwas höher als bei P2P Krediten und liegen z.B. bei Exporo 
bei 500,-€. Die Zinsen und Laufzeiten sind sehr unterschiedlich und abhängig vom Projekt. 

Meist bewegen sich die Zinssätze zwischen 4,5 % und 7 % / Jahr. 

Es gibt bei der Beteiligung an Immobilen je nach Plattform und Objekt unterschiedliche Risiken. Am sichersten sind natürlich Darlehen die mit einer Grundschuld abgesichert sind.

Etwas vorsichtig sollte man bei Nachrangdarlehen sein, hier hat man keine Sicherheit, die man sich eigentlich bei Immobilieninvest verspricht.

Hier ein paar typische Anbieter, wo du dich Online an Immobilien beteiligen kannst:

6. Crowd Investing - passives Einkommen erzielen und Projekte unterstützen

In eine ähnliche Richtung wie das investieren in Immobilien ist das klassiche Crowd Investing.

Hier wird meist in Unternehmen oder Organisationen investiert. Entstanden ist das Crowdinvesting vor dem Hintergrund Unternehmen mit guten Ideen "Schwarmkapital" zur Verfügung zu stellen, damit Sie Produkte, Verfahren, Software, etc. entwickeln und vermarkten können. 

Hier steht nicht nur der Gedanke im Vordergrund Zinseinkünfte zu erzielen, sondern auch junge Unternehmen zu fördern. Das Invest ist oft mit einem hohen Risiko verbunden, da die Unternehmen, keine Sicherheiten geben können bzw. wollen. Offt wird neben Zinsen aber auch eine Prämie gezahlt, wenn das Unternehmen "erfolgreich" war.  

Mittlerweile ist das Crowdinvesting aber gewachsen und es gibt eine Vielzahl von Plattformen für unterschiedliche Zielsetzungen.

Wie schon oben erwähnt, z. B. Kreditmarktplätze wie auxmoney.de aber auch Möglichkeiten sich an Sportvereinen, Spendenplattformen, sozialen und künstlerischen Projekten zu beteiligen. 

Ein sehr gute Übersicht über viele Crowdfunding Plattformen aus unterschiedlichen Bereichen findest du hier.  

7. eigene Fotos verkaufen - mach dein Hobby zum passiven Einkommen

Du erstellst gerne professionelle Fotos mit deiner Digitalkamera? Warum nicht diese Fotos auf diversen Portalen hochladen und pro Download verdienen. Besonderes macht das für Fotografen Sinn, die sich nicht nur damit ein zusätzliches passives Einkommen aufbauen können, sondern dadurch auch bekannter werden. Die Lizenzinformationen müssen bei Veröffentlichung des Fotos, z.B. auf einem Blog angeben werden. 

Erkundige dich bei den jeweiligen Portalen, welche Anforderungen deine Fotos haben müssen, damit sie beim Portal veröffentlicht werden. Es können übrigens nicht nur Fotos sondern auch z.B. Illustrationen verkauft werden. 

Typische Anbieter von Bilddatenbanken sind:

8. Buch schreiben und vermarkten

Warum nicht seiner Leidenschaft nachgehen und ein Buch schreiben? Das Schreiben ist ein einmaliger Aufwand, jeder Verkauf dann ein passives Einkommen. Vorteilhaft finde ich, dass du heute nicht unbedingt einen Verlag finden mußt, der dein Buch druckt und vermarktet. 
Es gibt verschiedene Portale wo du dein ein Ebook einstellen kannst und auch die Möglichkeit ein Buch in kleinen Auflagen drucken zu lassen.

Tipps zur Selbst-Vermarktung von Büchern sind in diesem Artikel gut beschrieben:

Die 7 besten Wege das eigene EBook zu vermarkten

Wie du schreiben lernen kannst und professioneller Autor wirst, damit beschäftigt sich Walter Epp auf seinem Blog schreibsuchti

9. Video Kurse und Podcast erstellen und vermarkten

Du nimmst gerne Videos auf und fühlst dich wohl vor der Kamera? Du kennst dich in einem Bereich wie z.B. Programmierung, WordPress, einem Hobby gut aus? Dann bietet es sich an einen Online Kurs zu erstellen und diesen über eine Online-Plattform wie z.B. Udemy zu vermarkten. 
Das schöne daran ist, das Udemy für dich die Vermarktung übernimmt. Dafür erhälst du dann ca. 30% des Verkaufspreises. Du kannst den Kurs aber auch selbst vermarkten, dann gehen fast 100% der Erlöse an Dich. 

Schaue dich am besten auf Udemy um, welche Kurse dort gut gekauft werden und ob auch ein interessantes Interessengebiet für dich dabei ist. Damit kannst du schon grob abschätzen, ob eine Erstellung in diesem Bereich Sinn macht oder eher nicht.   

Ich habe meinen ersten Kurs zu Klick-Tipp über Udemy vermarktet, hier findest du einen Erfahrungsbericht von mir darüber.  

Natürlich kann auch ein Podcast erstellt und vermarktet werden, allerdings nicht über Udemy, da müssen Kurse zu 60% Videos enthalten. 
Podcasts machen dann Sinn, wenn du dich in deinem Fachbereich als Experte präsentieren möchtest. 

Wenn du dich für die Erstellung und Vermarktung von Podcast interessierst, empfehle ich dir das Portal von Gordan. Hier gibt es wirklich zahlreiche Informationen zum Thema Podcast. 

10. Software (Apps) verkaufen - die passive Einkommensquelle für Techniker

Du bist Programmierer und träumst davon, deine eigene Software zu vermarkten? 
Die größten Chancen um ein passive Einkommensquelle zu schaffen, bestehen m.E. im Bereich von Apps und kleineren Spielen. 
Apps müssen " nur " entwickelt werden und können dann über Plattformen wie iTunes vermarktet werden.
Ein guter Ratgeber hierzu findest du hier, in diesem Artikel